Home2018-11-06T21:27:41+00:00

Der Älteste im Kindergarten

Koray Cakici ist einer der Nachwuchsringer des ASV Alemannia Nackenheim, die im Bundesliga-Dauereinsatz sind. Gegen den KSV Witten muss am Samstag sowohl für den Trainersohn als auch für die gesamte Mannschaft alles passen, um die Hinrunde mit einem Erfolg zu beenden.

Der SV Alemannia Nackenheim hat den Einzug in die Play-offs noch nicht abgeschrieben. Deswegen verzichtet der Ringen-Bundesligist auch nicht auf die Austragung des Nachholkampfes von Ahmed Dudarov beim SC Kleinostheim. Die zehn Punkte Differenz der 8:18-Niederlage in Unterfranken kann Dudarov zwar nicht wettmachen, wenn er am 30. Oktober auf Kevin Schwäbe trifft, aber der SVA baut vor: Sind zwei Mannschaften am Ende punktgleich, entscheidet der direkte Vergleich. Dudarov soll also den Rückstand verkürzen, damit die Nackenheimer diesen Konkurrenten mit einem hohen Rückrundensieg ausstechen können.

Doch zunächst müssen die Alemannen die letzte Hinrundenbegegnung für sich entscheiden, um die Hypothek, die sie jetzt schon mit sich rumschleppen, nicht weiter anwachsen zu lassen. Am Samstag erwarten sie den KSV Witten (Beginn: 19.30 Uhr). „Witten hat auch eine starke Mannschaft, aber sie ist schlagbar“, sagt Trainer Cengiz Cakici. „Wir werden alles daransetzen, dass wir das hinbekommen. Das müssen wir auch.“

Die Gäste belegen mit zwei Punkten mehr den vierten Platz, und ihnen sind in dieser Saison schon einige Überraschungen gelungen. Gegen die beiden Topfavoriten der Nordweststaffel blieben sie zu Hause ungeschlagen: Zum Auftakt bezwangen die Wittener die Red Devils Heilbronn mit 14:13, dem ASV Mainz 88 rangen sie ein 15:15 ab.

Zwei Kreuzbandrisse und ungünstige Termine

Nach dem Duell mit dem KSV können die Nackenheimer zwei Wochen durchschnaufen, ehe sie in der zweiten Halbserie das Feld von hinten aufrollen wollen. „Dann sieht die Welt für uns besser aus“, sagt Cakici. „Wir werden versuchen, alle Kämpfe der Rückrunde zu gewinnen, egal, wie der Gegner heißt.“

Nach dem Stilartwechsel, der für alle Klassen außer dem Weltergewicht gilt, können die Alemannen ihre Ausfälle besser kompensieren. Die Kreuzbandrisse von Neuzugang Florian Losmann und Kubilay Cakici haben sie deutlich geschwächt. „Ohne diese Verletzungen wäre jeder Kampf anders ausgegangen“,sagt der Trainer, der stärker auf seine Nachwuchsringer setzen musste, als ihmlieb war. „Wenn es bei den jungen Buben auf die Kraft ankommt, gerade im Bodenkampf, sind sie noch zu schwach.“

Verschärfend kam die Terminierung der Weltmeisterschaften hinzu. Die Titelkämpfe der Aktiven finden in der übernächsten Woche in Budapest statt, vom 12. bis 28. November folgt in Bukarest die U23-WM. Wegen Vorbereitungsturnieren und Trainingslagern mussten die Nackenheimer wiederholt auf Eldaniz Azizli, Khasan Badrudinov und Roman Asharian verzichten. Tamas Levai und Arkadiusz Kulynycz standen je einmal nicht zur Verfügung. Deshalb befinden sich Talente wie Burak und Bekir Demir, Dean Oehrlein, Danilo Bauer und Koray Cakici im Dauereinsatz.

Meniskus entfernt, Knie stabil

Koray Cakici, der jüngere Sohn des Trainers, ist mit 20 Jahren der Älteste im SVA-Kindergarten. Schon mit drei, vier Jahren sammelte er beim ASV Mainz 88 erste Erfahrungen auf der Matte. Vor rund fünf Jahren wechselte er zur Alemannia, die damals eine Wettkampfgemeinschaft mit dem AC Laubenheim bildete; Trainer war sein Onkel Ahmet Cakici.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist auch Koray nicht zufrieden. „Die beiden Kreuzbandrisse haben uns enorm geschwächt“, sagt er. „Wären die nicht passiert, würden wir jetzt mit Heilbronn und Mainz 88 um Platz eins streiten.“Junge Leute wie er könnten seinen Bruder und Losmann nicht ersetzen. In der vorigen Saison, ihrem ersten in der Bundesliga, hätten die Nackenheimer Glück gehabt – das habe sich jetzt ins Gegenteil verkehrt.

Von Verletzungspech blieb auch Koray Cakici nicht verschont. Drei Meniskusrisse warfen ihn zurück, mittlerweile ist das Knorpelteil entfernt, das Knie aber ist stabil. Und die laufende Saison ist die erste seit vier Jahren, in der er beschwerdefrei antreten kann. „Ich weiß, wie es ist, wenn man draußen sitzt und zuschauen muss“, sagt er. „Es ist für alle bitter, weil wir wissen, wie stark wir sein könnten.“

Unnötig hohe Niederlagen

Alle seine fünf Duelle im Freistil-Leichtgewicht hat Cakici verloren. Zweimal stand er die vollen sechs Minuten durch und gab drei Mannschaftspunkte ab, dreimal unterlag er vorzeitig. „In den Kämpfen, die ich überhöht verloren habe, hätte ich auch über die Zeit kommen können“, räumt er selbstkritisch ein. „Da hätte ich mich cleverer verhalten können.“

Unnötig, zumindest in der Höhe, sei auch das 1:10 gegen Timo Moosmann vom RC Düren-Merken gewesen. Cakici war mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause gegangen. Der Ausgleich nach rund 30 Sekunden in der zweiten Runde wäre noch zu verschmerzen gewesen. „Aber in der letzten Minute bin ich eingebrochen und habe noch neun Punkte abgegeben“, rekapituliert er das ärgerliche Ergebnis. „Die Klasse ist stark besetzt, aber wenn ich schon verliere, muss ich die Niederlagen knapper gestalten.“

Den verletzungsbedingten Trainings- und Wettkampfrückstand will er nicht als Ausrede gelten lassen. „Es ist für mich Neuland“, sagt Koray Cakici. „Ich muss Lehrgeld zahlen, aber ich muss an mir arbeiten.“

Jetzt gegen den Kumpel

Auf seine jeweiligen Gegner bereitet er sich nicht speziell vor. Drei Stunden Videos anzuschauen, ist nicht seine Sache, lieber konzentriert er sich auf seinen Kampfstil. Ein bisschen anders sieht es am Samstag aus, wenn er voraussichtlich auf Ramzan Awtaew trifft. „Ihn kenne ich“, sagt Cakici, „er ist ein guter Kumpel von mir. Ich weiß, was auf mich zukommt.“

Gegeneinander gekämpft haben die beiden noch nicht. Bei Deutschen Jugendmeisterschaften wäre das zwar denkbar gewesen, aber einer schied immer vorzeitig aus. Bis auf ein paar Aufwärmübungen in einem Trainingslager standen sich Cakici und Awtaew auch außerhalb eines Wettkampfs noch nichtgegenüber. „Ramzan ist defensiv sehr stark“, sagt Cakici. „Er kämpft Situationen auch sehr gut aus. Er zappelt nicht rum, sondern ist schon sehr stabil.“ Fünf seiner sechs Kämpfe hat der Wittener gewonnen.

Nicht nur im Fall von Koray Cakici, auch für die gesamte Nackenheimer Mannschaft muss alles passen, um am Samstag als Sieger aus der Halle zu gehen. Die Jungspunde dürfen nicht überhöht verlieren, damit die Asse nicht vergebens stechen. Kulynycz trifft auf den nach sechs Kämpfen ungeschlagen Nico Brunner; der Pole ist dennoch Favorit, doch es kommt auf die Höhe seines Sieges an.

Offen ist der Kampf im 71-Kilo-Limit des Greco. Der Alemanne Ruslan Kudrynets hat, als er noch in der Ukraine lebte, Fevzi Mamutov schon einmal geschlagen. Ein erneuter Sieg wäre wichtig. Erfolge erwartet Cengiz Cakici auch von Robin Ferdinand, Dudarov und Levai.

By |24.10.2018 18:51|Bundesliga, Ringen|0 Comments

Am Ende gab’s noch ein Bonbon

Das Beste hatten sich die Ringer des SV Alemannia Nackenheim für den Schluss aufgehoben: Tamas Levai schulterte im abschließenden Kampf der Bundesligabegegnung gegen die Red Devils Heilbronn Fabian Fritz und entfesselte noch einmal einen Begeisterungssturm in der Ringerhalle.

Allzu oft hatten die Alemannen-Fans an diesem Nachmittag allerdings keinen Anlass für Jubel gehabt. Levais Sieg war erst der dritte der Gastgeber, schon vorher stand die Niederlage seiner Mannschaft gegen einen der Ligafavoriten fest. Der Ungar konnte nur noch auf 9:22 verkürzen.

Vermutlich wird das Endergebnis mit dem Nachholkampf im Freistil- Halbschwergewicht noch etwas freundlicher ausfallen. Da der Alemanne Ahmed Dudarov auf einem Nationalmannschaftslehrgang weilte, musste sein Duell gegen Stefan Kehrer verschoben werden. Angesichts des deutlichen Vorsprungs werden die Heilbronner vermutlich auf die Austragung verzichten, die Begegnung würde dann 13:22 gewertet.

Azizli fehlt wegen WM-Vorbereitung

Die Chancen der Nackenheimer standen von Beginn an schlecht. Sie mussten auf Eldaniz Azizli verzichten, der sich in seiner aserbeidschanischen Heimat auf die Weltmeisterschaft vorbereitet – für ausländische Athleten aber gilt die Nachholkampf-Regelung nicht. Azizli war nicht der Erste, der den Nackenheimern wegen der WM-Vorbereitung ausfiel; auch Levai musste deshalb am ersten Kampftag passen.

So spät fanden wir diesmal fand die WM in den zurückliegenden Jahren nie statt. Meist war sie schon vor Beginn der Bundesligasaison beendet. Die Terminüberschneidung trifft die Nackenheimer besonders hart, weil ihr Kader nicht so breit aufgestellt ist, dass sie solche Ausfälle wegstecken könnten. „Seit ein paar Wochen ist es immer das gleiche Spiel“, ärgerte sich Trainer Cengiz Cakici über die unvermeidbare Schwächung seiner Mannschaft, ergänzte aber sofort: „Es hätte an unserer Niederlage nicht geändert, wenn Eldaniz mitgerungen hätte.“

Talentschmiede gegen Hochkaräter

Die Heilbronner hatten aus ihrer überraschenden Auftaktniederlage in Witten gelernt und traten mit Ausnahme von Pascal Eisele in Bestbesetzung an. Dieser Auswahl an Hochkarätern setzten die Alemannen ein sehr junges Team mit acht Deutschen entgegen. Allein fünf Ringer stammten aus der eigenen Talentschmiede oder sind aus dem Nachwuchs des ASV Mainz 88 nach Nackenheim gewechselt.

Mit den technisch überhöhten Niederlagen von Burak Demir (16), Lucas Günther (15), Koray Cakici (20), Bekir Demir (18) und Danilo Bauer (20) mussten die Gastgeber rechnen. Burak Demir hat das Pech, dass die unterste Gewichtsklasse, das Freistil-Fliegengewicht, in der Nordweststaffel fast ausnahmslos stark besetzt ist. Bislang hielt sich der 16-Jährige ganz vorzüglich. Gegen Levan Metreveli, der bei den Europameisterschaften 2017 und 2018 jeweils Fünfter wurde, konnte auch er das vorzeitige Ende nicht vermeiden. „Burak hat sich gegen einen absoluten Topmann recht gut gewehrt, aber in den entscheidenden Momenten die Punkte abgegeben“, sagte Cakici.

Ferdinand wehrt sich bravourös

Sein Sohn Koray leistete George Bucur ebenfalls lange Widerstand. Doch der 31- jährige Rumäne, der lange Zeit für den ASV Mainz 88 auf die Matte ging, hat noch nichts verlernt. Geschmeidig wie eine Katze lauert er auf die Chance zum Zupacken, auch im Auskämpfen kniffliger Situationen ist er immer noch top. Koray Cakici gelang in der zweiten Runde ein Beinangriff – doch Bucur ging nicht zu Boden, sondern entwand sich dem Griff wieder.

Einen schweren Stand hatte auch Robin Ferdinand, der im Greco-Schwergewicht auf den 25 Kilo schwereren Eduard Popp traf, den Olympiafünften von Rio. Obwohl Ferdinand körperlich deutlich unterlegen war, hielt er seine Niederlage in Grenzen. In beiden Runden musste der Alemanne einmal in die Bodenlage. Beim ersten Mal konnte er nicht verhindern, dass Popp ihn kippte. Hätte Ferdinand beim Stand von 0:7 im zweiten Durchgang erneut eine Wertung zugelassen, wären dies drei Mannschaftspunkte für Popp gewesen. Doch diesmal wehrte er sich erfolgreich.

„Der Gewichtsunterschied gegen einen gestandenen Greco-Ringer war schon hart“, sagte Ferdinand. „Ich hatte gehofft, ihn am Boden überraschen und abfangen zu können. Aber er ist sehr stark.“ Das 0:7 gehe deshalb in Ordnung. Lob gab es vomTrainer. „Robin hat einen Bombenkampf gemacht“, sagte Cakici.

Kudrynets ringt Fetzer müde

Lange Zeit offen war das Duell im 71-Kilo-Limit des Greco zwischen dem Nackenheimer Ruslan Kudrynets und Christian Fetzer, dem EM-Dritten von 2005. Nach seiner 2:1-Pausenführung musste Kudrynets wegen einer Passivitätsverwarnung den Ausgleich hinnehmen, doch aus der Bodenlage befreite er sich und schob seinen Gegner gleich aus der Kampfzone. Die erneute Führung baute er mit einem Takedown auf 5:2 aus.

„Ein starkes Ergebnis“, freute sich Cakici. „Ruslan hat clever gekämpft, hat seine Kraft eingeteilt und den Gegner müde gerungen.“ Fetzer sei trotz seiner 34 Jahre immer noch ein guter Mann. Kudrynets aber habe seinen bislang besten Saisonauftritt geliefert.

Neben Kudrynets stachen auch die internationalen Athleten der Nackenheimer. Arkadiusz Kulynycz lieferte sich im Greco-Mittelgewicht ein spektakuläres Duell mit Bogdan Eismont. Der Heilbronner leistete starken Widerstand, konnte aber nicht verhindern, dass der Pole ihn mit einer Kopfklammer auf die Matte warf und dort gleich auch noch drehte. Mit einem Takedown erhöhte Kulynycz noch vor der Pause auf 8:0, sammelte in der zweiten Runde aber nur noch zwei Verwarnungspunkte zum 10:0-Endstand. Eine technisch überhöhte Niederlage wäre der starken Vorstellung Eismonts aber auch nicht gerecht geworden. Selbst der Nackenheimer Trainer musste anerkennend feststellen: „Das hat Bogdan gut gelöst.“

Play-off-Plätze weiter weg

Das Bonbon hatten sich die Alemannen aber bis zum Schluss aufgehoben. Levai, auch erst 19 Jahre alt, hatte im Greco-Weltergewicht in Fabian Fritz, der schon Medaillen von Deutschen Meisterschaften mitgebracht hatte, einen lange Zeit gleichwertigen Gegner. Fritz ging in der ersten Runde sogar in Führung. Auch im zweiten Abschnitt konnte sich zunächst keiner der Athleten einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Kopf an Kopf beharkten sie sich.

Dann schleuderte Levai seinen Kontrahenten mit einer blitzschnellen Wendung auf die Matte und hielt dessen Kopf wie in einem Schraubstock umklammert. Fritz wehrte sich fast eine halbe Minute verzweifelt, wand sich von der einen auf die andere Seite, konnte dann aber doch nicht verhindern, dass der Ungar ihn auf die Schultern drückte. „Dieser Kopfhüftschwung war Weltklasse“, schwärmte Cakici. „Das hat Tamas sehr stark gemacht. Da fehlen mir langsam die Worte.“

Durch ihre dritte Niederlage sind die Nackenheimer auf den sechsten Platz abgerutscht, die beiden führenden Mannschaften sind bereits um vier Punkte enteilt. Das Saisonziel, der Einzug in die Play-offs, rückt in immer weitere Ferne.„Es sieht derzeit sehr unwahrscheinlich aus“, sagte Cakici. „Aber wir haben noch eine Chance. Solange die besteht, arbeiten wir daran.“ In der Rückrunde stehen die Nackenheimer stärker. Doch bei ihrer Aufholjagd benötigen sie auch fremde Hilfe.

By |24.10.2018 18:40|Bundesliga, Ringen|0 Comments

Nicht gut gelaufen

Die knappen Kämpfe gehen an den Gegner: Alemannia Nackenheim verliert den Bundesligakampf beim TV Aachen-Walheim mit 8:20.
Herber Dämpfer für die Play-off-Pläne des SV Alemannia Nackenheim: Die Rheinhessen verloren ihre Bundesligabegegnung beim TV Aachen-Walheim deutlich mit 8:20. „Es ist alles nicht so gut gelaufen“, konstatierte Trainer Cengiz Cakici. „Wir wurden unter Wert geschlagen.“

Größtes Problem der Gäste war Tamas Levais Ausfall. Der Ungar musste an einem Nationalmannschaftslehrgang zur Vorbereitung auf die U-23-Weltmeisterschaften im Dezember teilnehmen. „Ohne Tamas hätte schon etwas Außergewöhnliches passieren müssen, damit wir nicht verlieren“, sagte Cakici. Doch selbst wenn Levai in Aachen angetreten und wie üblich mit vier Punkten von der Matte gegangen wäre, hätte es nicht zu einem Nackenheimer Sieg gereicht.

„Wir haben ein paar knappe Kämpfe abgegeben, die wir für uns einkalkuliert hatten“, räumte der Trainer ein. „Es ging schon nicht gut los.“ Er bezog sich dabei weniger auf die Niederlage von Burak Demir im Freistil-Fliegengewicht; der 16-Jährige kämpfte wieder einmal bravourös und gab nur zwei Punkte ab. Robin Ferdinands Niederlage im Greco-Schwergewicht jedoch passte nicht ins Konzept.

Ferdinand geschieht, was Cakici befürchtete

Cakici hatte seinen Schützling davor gewarnt, dass Kasim Aras, der auch schon für den ASV Mainz 88 aktiv war, versuchen würde, ihn im Bodenkampf anzuheben und zu werfen. Ferdinand musste als erster in die Unterlage, konnte aber nicht verhindern, dass die Prophezeiung eintrat. Hätte sich Ferdinand erfolgreich gewehrt, wäre er als Sieger von der Matte gegangen, weil er in der zweiten Runde ebenfalls einen Passivitätspunkt zugesprochen bekam, der dann beim 1:1 als letzte Wertung den Ausschlag gegeben hätte.

Ruslan Kudrynets lief gegen Robin Pelzer gleich zu Beginn in einen Kopfhüftzug und lag 0:4 zurück. Er verkürzte zwar auf 2:4, erhielt in der zweiten Runde aber noch eine Passivitätsverwarnung zum 2:5. Mehr als der Anschluss zum 4:5 gelang Kudrynets nicht. „Ruslan war klar der aktivere Mann, trotzdem wurde er verwarnt“, wunderte sich Cakici. „In Nackenheim hätte er wohl 5:4 gewonnen.“

Im Freistil-Halbschwergewicht reichte Ahmed Dudarov eine 4:1-Pausenführung nicht zum Sieg – neun Sekunden vor dem Schlussgong kassierte er die Wertung zur 4:5- Niederlage. Dudarovs Problem: Er steckt mitten in der WM-Vorbereitung. Und in Ungarn wird er im Mittelgewicht an den Start gehen, darauf ist sein Gewicht bereits ausgerichtet. Gegen den starken Zviad Metreveli machte sich der körperliche Unterschied am Ende des Kampfes bemerkbar. „Ruslan und Ahmed hatte ich als Siegringer eingeplant“, sagte Cengiz Cakici. „Und Robins Chancen standen 50:50.“In der Summer strichen die Gastgeber drei Punkte ein, die auch auf dem Konto der Alemannen hätten landen können.

Bekir Demir musste Risiko eingehen

Die Nackenheimer Asse stachen wieder einmal. Eldaniz Azizli gewann ebenso technisch überlegen wie Arkadiusz Kudrynets. „Arek hat sich in gewohnter Manier durchgesetzt: ohne Eile, ganz souverän“, berichtete Cakici. „Es ist eine Augenweide, dem Bub zuzuschauen.“

Von ihren Eigengewächsen durften die Gäste keine Punkte erwarten. Danilo Bauer und Bekir Demir verloren technisch überhöht. Demir lag nach der ersten Runde nur 0:2 zurück und wäre wohl über die Zeit gekommen, doch da die Aussichten der Mannschaft zu diesem Zeitpunkt schon auf ein Minimum gesunken waren, ermunterte Cakici den Ringer zu einer offensiveren Gangart, die dazu führte, dass er vier Punkte abgab.

Deren drei waren es bei Koray Cakici. „Da hat die Erfahrung gesiegt“, erläuterte der Vater nach der Niederlage gegen Yaschar Jamali. „Koray hat einen guten Kampf gemacht, aber es ist die erste Saison, in der er einmal verletzungsfrei durch dieVorbereitung gekommen ist.“ Koray brauche noch einige Kämpfe, um seine volleLeistung abrufen zu können und werde in dieser Saison noch häufiger Lehrgeld zahlen. „Er genießt noch Welpenschutz.“

Am Mittwoch kommen die Red Devils

Zum Abschluss unterlag Dario Schmidhuber im Greco-Weltergewicht Robert Fritsch ebenfalls 0:3. Dabei war der Alemanne mit einer schönen Schleuder 4:0 in Führung gegangen. „Leider war es nicht in der Mattenmitte, sonst wäre ein Schultersieg daraus geworden“, bedauerte sein Coach. „So aber sind beide Ringer zusammen im Aus gelandet.“

Schmidhuber, der direkt von einem beruflichen Termin aus Berlin kam, fehlte am Ende die Kraft, um den Vorsprung zu verteidigen und die Niederlage abzuwenden.„Der Kampf hätte noch mal kippen können“, sagte Cakici. „Aber Dario war platt.“

Mit 4:4 Punkten belegen die Nackenheimer jetzt fünften Platz in der Nordweststaffel. Nur die ersten beiden qualifizieren sich für die Play-offs, dazu die zwei punktbesten Dritten der drei Gruppen. Die nächste Niederlage droht am Mittwoch, wenn in den Red Devils Heilbronn einer der Gruppenfavoriten in Nackenheim antritt (Beginn: 15Uhr). Dann steht vermutlich Levai wieder zur Verfügung. „Wir werden alle Kräfte mobilisieren und die bestmögliche Mannschaft stellen“, kündigte Cakici an, „auch wenn Heilbronn klarer Favorit ist. Etwas anderes zu behaupten wäre Quatsch.“

By |24.10.2018 18:28|Bundesliga, Ringen|0 Comments

Knapper durfte es nicht werden

Fünf Punkte Vorsprung nach neun Duellen: Die Nackenheimer Ringer verzichten beim RV Lübtheen auf einen möglichen Nachholkampf und gewinnen 17:16.

Tamas Levai ersparte seinem Mannschaftskollegen Ahmed Dudarov eine einsame Fahrt nach Mecklenburg, die eine geraume Zeit drohte. Im abschließenden Kampf der Bundesligabegegnung beim RV Lübtheen lag der Ringer des SV Alemannia Nackenheim gegen Frederik Bjerrehuus nach der ersten Runde 0:5 zurück.

Wäre es dabei geblieben, hätten die Gastgeber nach neun ausgetragenen Duellen mit 14:13 geführt, und Dudarov, der bei einem Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft in Russland weilte, hätte die Reisestrapazen auf sich nehmen müssen, um seinem Team in einem Nachholkampf doch noch den Sieg zu retten. Das erledigte sich in dem Moment, in dem Levai seinen Kontrahenten schulterte, die Führung auf 17:12 ausbaute und damit alle Eventualitäten beseitigte. Guten Gewissens konnten die Nackenheimer direkt im Anschluss dem Kampfrichter mitteilen, dass sie auf den Nachholkampf verzichten – damit standen sie als 17:16- Sieger fest.

„Ich wusste, dass es knapp werden würde“, resümierte Abteilungsleiter Ralf Wagner den Abend. „Die Lübtheener sind heimstark, die haben schon eine guteMannschaft auf die Matte gebracht.“ Seine beiden Auswärtskämpfe hatte der RVjeweils klar verloren, doch das Team, das die Nackenheimer empfing, war deutlich besser besetzt als das der Vorwochen. Das lautstarke Publikum leistete zudem akustische Schützenhilfe.

Zu hohe Hürde für Bekir Demir

Welt- und Europameisterschaftsteilnehmer Lennard Wickel gab im 80-Kilo-Limit des Freistils ebenso sein Saisondebüt für die Gastgeber wie Bjerrehuus im Greco-Weltergewicht. Wickel war für Bekir Demir eine Nummer zu groß. „Lennard ist ein Spitzenmann“, erläuterte Wagner. „Er hat schon etliche Medaillen bei Deutschen Meisterschaften geholt. Die Hürde konnte Bekir nicht nehmen.“ Nachweniger als zwei Minuten stand die technisch überhöhte Niederlage des 18-jährigen Nackenheimers fest.

Auch Bjerrehuus ist eine Hausnummer; der 28 Jahre alte Däne hat zahlreiche Podestplätze bei großen internationalen Turnieren errungen und belegte bei den diesjährigen Europameisterschaften den fünften Rang. Mit Levai lieferte er sich einen hochklassigen, aktionsreichen Kampf.

Nach einer Passivitätsermahnung musste der neun Jahre jüngere Ungar in die Bodenlage, Bjerrehuus hob ihn an, Levais Konterversuch kam um Sekundenbruchteile zu spät – er flog auf die Matte und lag 0:5 hinten. „Das war erst einmal ein Schock“, sagte Wagner. „Aber Tamas behält immer die Ruhe. Daszeichnet einen Spitzenmann aus, dass er einen Rückstand aufholen kann.“

Neuzugang Asharin erfolgreich

Levai beschäftigte seinen Gegner und setzte ihn permanent unter Druck. „Wenn duso bearbeitet wirst, brichst du irgendwann ein“, verdeutlichte der SVA- Abteilungsleiter. Der Ungar hatte schon auf 3:5 verkürzt, als ihm nach viereinhalb Minuten die entscheidende Aktion gelang: Er drehte Bjerrehuus am Boden undfixierte ihn auf den Schultern. „Es macht großen Spaß, Tamas zuzuschauen“, sagte Wagner. „Mit seinen 19 Jahren ist er sogar noch ausbaufähig.“

Auch die Nackenheimer schickten einen neuen Mann auf die Matte. Levais gleichaltriger Landsmann Roman Asharin gab im Freistil-Leichtgewicht sein Bundesligadebüt. Wagner hatte zahlreiche Videos des Neuzugangs gesehen und ihn im Training beobachtet. In Lübtheen erlebte er ihn zum ersten Mal live im Einsatz. Asharin ging gegen den ehemaligen Deutschen Meister Emanuel Krause in der ersten Runde 2:0 in Führung und baute diese nach der Pause auf 6:0 aus.

In der Schlussminute musste er zwar eine Zweierwertung zulassen, was aber nichtsdaran änderte, dass Asharin zwei Mannschaftspunkte einsackte. „Roman erfüllt unsere Erwartungen absolut“, sagte Wagner. „Er hat zwar nicht hoch, abersouverän gewonnen. Er ist sehr talentiert.“

Kudrynets sorgt für einen Höhepunkt

Ein Höhepunkt des Abends war das Duell in der 71-Kilo-Klasse des Greco zwischen dem Nackenheimer Ruslan Kudrynets und Andrej Ginc, dem frischgebackenen Junioren-Europameister. Mit 9:0 fegte Kudrynets seinen Kontrahenten von der Matte. Anreißer, Durchdreher, Ausheber – der Alemannezeigte sein volles Repertoire. „Das war absolut top“, schwärmte Wagner. „Hut ab, Ruslan wird von Kampf zu Kampf stärker.“

Nicht nur Levai, auch Robin Ferdinand und Arkadiusz Kulynycz fuhren dasmaximale Ergebnis ein. „Robin ist die Zuverlässigkeit in Person“, lobte Wagner. „Er war zu jeder Zeit Chef auf der Matte.“ Ferdinand sei in blendender Verfassungund in dieser Form nur schwer zu bezwingen. Kulynycz traf zwar auf keinen Spitzenmann, doch wie der Pole die Greco-Stilart interpretiert, ist eineAugenweide. „Das macht Spaß“, sagte der Abteilungsleiter. „Das war Werbung für das Ringen.“

Oehrlein kurz vor der Sensation

Dean Oehrlein verlor im Greco-Federgewicht zwar technisch überhöht, hätte aber um ein Haar seinen Gegner geschultert. Bei der Aktion, mit der er Nikolai Mohammadi zu Boden brachte, rasselten die Kontrahenten mit den Köpfen zusammen und zogen sich Platzwunden zu. Der Lübtheener war in der gefährlichen Lage, doch der Mattenleiter musste den Kampf unterbrechen, um die Wunden versorgen zu lassen.

Noch einmal bot sich Oehrlein eine solche Chance nicht. „Schade“, sagte Wagner, „Dean stand kurz vor einer kleinen Sensation. Ich hätte mich für den Jungengefreut.“

Burak Demir und Danilo Bauer hielten ihre Niederlagen in Grenzen und trugen damit ihren Teil zum Mannschaftssieg bei. Mit 4:2 Punkten liegen die Nackenheimer als Tabellenvierter gleichauf mit dem zweitplatzierten SC Kleinostheim und dem TV Aachen-Walheim und behalten den Play-off-Einzug im Blick.

By |26.09.2018 19:22|Bundesliga, Ringen|0 Comments

Die Alemannen Ringer gestalteten ihr Heimkampf-Debüt

Die Alemannen Ringer gestalteten ihr Heimkampf-Debüt in der neuen Saison gegen den RC CWS Düren Merken nach Maß: Sie lieferten dem heimischen Publikum spannende und mitreißende Kämpfe und krönten den Abend mit einem hervorragenden 18: 13 Sieg. Trainer Cengiz Cakici war mit seinen Jungs nicht nur zufrieden, er war schlichtweg begeistert.

„Guter Kampf, gute Stimmung, verdient gewonnen“ – Cakici brauchte lediglich sechs Worte, um einen Wettkampftag mit puren Emotionen zu beschreiben.  Für ihn haben alle Athleten ihr Bestes gegeben, doch einen beurteilte er als das Zünglein an der Waage und somit zum Match-Winner: Robin Ferdinand hatte zuvor in seinem ersten Kampf im Greco-Schwergewicht den international erfahrenen Adam Varga mit 5:2 Punkten besiegt und den Grundstein gelegt, dass der Heimsieg letztlich gelang.

Dabei wehrten sich die Gäste aus Nordrhein-Westfalen nach Kräften: Sie hatten nahezu ihr Punktekonto (seit dieser Saison werden jedem Ringer je nach Erfolg oder Nationalität Punkte zugeordnet, eine Mannschaft darf höchstens 28 Punkte für einen Kampf einbringen) ausgeschöpft und stellten eine international erfahrene Mannschaft: Bereits der erste Kampf war so eine Art Schlüsselkampf: Für die Alemannen ging der 16-Jährige Burak Demir auf die Matte, ihm gegenüber stand der doppelt so alte und ebenso erfahrene Fatos Durmishi, der im vergangenen Jahr Sieger der Nordischen Meisterschaften war. Demir ließ sich jedoch weder von Alter noch Erfahrung beeindrucken. Unbekümmert rang das junge Nachwuchstalent und nahm Durmishi die Hoffnung auf einen schnellen Sieg. Im Gegenteil: Demir gelang es zu Beginn der zweiten Runde, den ohnehin geringen Rückstand auf 1:2 zu verkürzen. Die Zuschauer unterstützten ihn nach Kräften. Dann kam die entscheidende Schrecksekunde: Einen Moment passte Demir nicht auf. Eine Unachtsamkeit, die Durmishi sofort für sich nutzte und sich zunächst eine Vierer-Wertung holte. Um dann den Vorsprung mit zwei weiteren Zweier-Wertungen auszubauen. Doch Demir verschwendete keinen Gedanken daran sich aufzugeben. Stattdessen kämpfte er couragiert weiter und startete einen eigenen Angriff, der zunächst misslang. Aber er setzte nach, arbeitete sich heran und trotzte seinem Gegner zwei Punkte ab. Klasse Leistung, denn so fuhr Durmishi lediglich zwei Zähler in der Mannschaftswertung ein.

Nun kam aus Sicht des Trainergespanns Cakici und Ahmed Demir der entscheidende Kampf des Abends: Im Schwergewicht musste Robin Ferdinand gegen Adam Varga im griechisch-römischen Stil antreten. Das konnte gutgehen, musste aber nicht. Ferdinand ließ von der ersten Sekunde an nichts anbrennen. Konzentriert und entschlossen einen Sieg mitzunehmen stand er Varga gegenüber. Das sah auch der Schiedsrichter Lars Günthner und gab Varga die erste Passivitätsverwarnung. In der angeordneten Bodenlage erkämpfte sich Ferdinand zwei weitere Zähler. Allerdings musste Ferdinand danach in die Bodenlage: Varga gelang es in einer kraftzehrenden Aktion fast, Ferdinand durchzudrehen. Aber eben nur fast: Denn Ferdinand konterte und holte sich zwei weitere Punkte, anstatt sie abzugeben. Das feierte das Publikum und trieb den mehrfachen Deutschen Meister mit lauten Anfeuerungen durch den Rest der Zeit. Nach sechs Minuten stand es 5:2 für den Westerwälder, der seit kurzem in Laubenheim lebt. Cakici war schier aus dem Häuschen und sprang seinem Ziehsohn begeistert zum Gratulieren in die Arme.

Für Begeisterung sorgte ein weiterer Publikumsliebling vom vergangenen Jahr:  War er am vergangenen Samstag noch für das polnische Nationalteam im Einsatz, so brannte Arkadiusz Kulynycz an diesem Wettkampfabend darauf, erneut seine Klasse zu zeigen. Er ließ Kai Stein nicht den Hauch einer Chance und knüpfte damit übergangslos an die letztjährige Top-Form an.

Kulynycz bekommt allerdings Konkurrenz: Dem Neuzugang Tamas Levai beim Ringen zuzuschauen, machte einfach nur Freude. Im letzten Jahr stand sein Bruder Zoltan noch in den Diensten der Alemannen und auch er verstand es wunderbar, das Publikum mitzureißen. Das gelingt jetzt seinem jüngeren Bruder noch besser: Der junge Ungar glich einer Dampflok, die mit voll Dampf ausschließlich nach vorne marschiert. Sehenswerte Hebeaktionen, zwar nicht immer von Erfolg gekrönt, beeindruckten den Gegner  Dominik Chelo schwer. Nach 3:22 Minuten war der Kampf beendet, Levai ließ sich als Sieger feiern.

In der Klasse bis 61 Kilogramm, greco, hatte Abteilungsleiter Ralf Wagner eigentlich einen glasklaren Sieg eingeplant: Für die Alemannen ging der Europameister Eldaniz Azizli auf die Matte. Ihm gegenüber stand Zurab Matcharashvili, ein Gegner, der hoffentlich zu besiegen würde. Wagners Rechnung ging zunächst auf. Azizli führte 6:0 als er zu schnell zu viel erreichen wollte, und sich dabei selbst in eine äußerst kritische Lage manövrierte, aus der er sich nur mit Mühe über den Mattenrand heraus kämpfen konnte. Der Gasttrainer monierte beim Schiedsrichter, das sei ein „Tusch“ gewesen, was vielleicht sogar den Tatsachen entsprach. Das konnte Günthner jedoch nicht sehen, da er sich trotz ansonsten sehr guter Stellungsposition auf der anderen Seite befand. Azizli war danach hellwach und holte sich den erwarteten technischen Punktsieg. Neuzugang Ahmed Dudarov musste sich seinen Sieg richtig hart erkämpfen: Er stand dem Muskelpaket Abusupiyan Magomedov gegenüber und der wollte partout keine Wertung abgeben. Was ihm aber nicht nur unzureichend gelang, am Ende stand es 6:2 für Dudarov.

Ruslan Kudrynets holte sich gegen Melvin Pelzer ein Arbeitssieg, er sicherte seinem Team zwei Mannschaftspunkte.

Beherzt gingen  Koray Cakici, Bekir Demir und Danilo Bauer auf die Matte. Die rheinhessischen Eigengewächse der Alemannen hatten ihren Gegnern jedoch nur wenig entgegenzusetzen. Trat gerade Cakici zu Beginn der Begegnung Timo Moosmann gegenüber couragiert auf, so schwand sein Mut zunehmend. Die daraus resultierende Unsicherheit bot Moosmann die Gelegenheit zur Punktejagd, die mit 1:10 aus Alemannensicht endete. Immerhin: Cakici gab lediglich drei Mannschaftszähler ab. Demir und Bauer mussten sich leider technisch überhöht geschlagen geben.

Alles in allem verlief der Abend für Nackenheim richtig gut: Mit dem 18:13 Sieg ist die erste Hürde, das Play-off-Finale zu erreichen, genommen.

By |23.09.2018 11:02|Bundesliga, Ringen|0 Comments

Nächster Heimkampf

Samstag, 24. November 19:15 Uhr

versus

SV A. Nackenheim

Ringerhalle, Im Brühl, 55299 Nackenheim

TV Aachen-Walheim

By |13.09.2018 18:57|Bundesliga, Ringen|0 Comments
  Bundesliga-Saison 2018/2019  
  Mitglieder  
  Einzelkarte 10,-  
  Dauerkarte 65,-  
  VIP-Tageskarte 25,-  
  VIP-Dauerkarte 160,-  
  Nichtmitglieder  
  Einzelkarte 12,-  
  Dauerkarte 75,-  
  VIP-Tageskarte 35,-  
  VIP-Dauerkarte 190,-  
  Ansprechpartner für die Karten ist Simone Schanno  
  Tel.: 01 52 32 04 00 80  
  oder per E-Mail  

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