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Samstag, 7. Dezember  19:15 Uhr

versus

RV Lübtheen

Hans-Oldag Halle , Rudolf Breitscheidstr. 30, 19249 Lübtheen

SV A. Nackenheim

Von |29.09.2019 10:45|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare

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Sonntag, 8. Dezember  15:00 Uhr

versus

SV A. Nackenheim

Ringerhalle, Im Brühl, 55299 Nackenheim

RC CWS Düren-Merken

Von |24.09.2019 18:00|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare

Fünf Vierer waren eingeplant

Auch wenn der Mattenleiter Robin Ferdinand um einen Schultersieg gegen den Olympiasieger bringt: Alemannia Nackenheim gewinnt bei der RKG Reilingen-Hockenheim mit 21:14.

Reilingen. Viel klarer konnte die Situation nicht sein: Taha Akgul hatte Robin Ferdinand am Boden mehrfach gedreht, doch beim letzten Versuch befreite sich der Ringer des SV Alemannia Nackenheim genau in dem Moment, als der Olympiasieger ihn über seinem Körper hatte.

Ferdinand warf sich auf seinen Kontrahenten und drückte ihn mit beiden Schultern auf die Matte. Akgul lag nicht nur Sekundenbruchteile auf dem Rücken, beim Zuschauen schien es eine Ewigkeit. Doch Mattenleiter Mustafa Durak reagierte nicht. „Robin fängt ihn ab, fixiert ihn und hat ihn auf den Schultern“, rekapitulierte SVA-Trainer Cengiz Cakici die Szene nach der Begegnung. „Der Schiedsrichter kniet davor und sieht es ganz genau.“ Vielleicht sei es ja der große Name von Ferdinands Kontrahenten gewesen, der Durak davon abhielt, abzuklopfen und damit die Sensation perfektzumachen.

Cakici: Nur Ferdinand kann Akgul schultern

Cakici sah noch in zwei weiteren Kämpfen unglückliche Entscheidungen des Kampfrichters zu Ungunsten der Nackenheimer. Doch der Trainer wollte nicht erneut am Unparteiischen herummäkeln. Seine Mannschaft hatte bei der RKG Reilingen-Hockenheim 21:14 gewonnen, liegt als Tabellenzweiter der Bundesliga-Nordweststaffel jetzt mit vier Punkten Vorsprung vor dem Drittplatzierten und die nächsten Verfolger und liegt weiter klar auf Play-off-Kurs.

„Unterm Strich war es eine klare Angelegenheit“, sagte Cakici. „Wir hatten unsere Siegringer dabei, und die haben gepunktet.“ Ärgerlich war die Fehlentscheidung im Freistil-Schwergewicht dennoch, denn der Nackenheimer Trainer hatte seinen Schützling auf exakt auf solche Situationen vorbereitet. „Dieses Abfangen kann in Deutschland nur Robin“,sagte Cakici. „Ich hatte ihm vor dem Kampf gesagt: Du bist der einzige, der Akgul schultern kann.“ Als es dann so weit war, versagte der Mattenleiter Ferdinand den verdienten Lohn.

Was hat der Mattenleiter (nicht) gesehen?

Natürlich war der mehrmalige Welt- und Europameister von Beginn an marschiert, hatte den Nackenheimer mit Beinangriffen zu Boden gebracht und auf der Matte nachgelegt. Doch schon als Akgul seine ersten Wertungen einstrich, war es zu einer ähnlichen Szene gekommen. Ferdinand befreite sich in der Drehung aus der Umklammerung und lag über dem Reilinger. Doch diese Situation war nicht so eindeutig wie jene anderthalb Minuten später, denn Akgul drehte sich schnell wieder aus der gefährlichen Lage heraus. Dass der Mattenleiter nicht abklopfte, war nachvollziehbar. Was er bei Ferdinands zweitem Husarenstreich (nicht) gesehen hatte, blieb sein Geheimnis. Dass der Alemanne letztlich technisch überhöht verlor, war dann keine Überraschung mehr.

Kudla kämpft sich eindrucksvoll zurück

Es war nicht der einzige spektakuläre Kampf am Samstagabend. Denis Kudla lag im Greco-Halbschwergewicht bei seiner Saisonpremiere gegen den türkischen WM-Teilnehmer Süleyman Demirci 0:5 zurück und gewann noch 6:5. „Demirci ist ein richtig starker Ringer, ein Topmann“, sagte Cakici. „Beeindruckend, wie Denis den Kampf noch gedreht hat, obwohl er zehn Kilo leichter ist.“ Kudla musste nach einer Passivitätsverwarnung in der ersten Runde in die Bodenlage und konnte sich wegen der überlegenen Kraft seines Gegners nicht dagegen wehren, gedreht zu werden. „Klar, war diese Situation gefährlich“, sagte sein Trainer. „Ich wusste aber, dass Denis auch noch seine Chance bekommt.“ Demirci habe schon nach drei Minuten geschnauft, Kudla aber könne aber, wenn nötig, zehn oder zwölf Minuten marschieren. Der Reilinger musste in der zweiten Runde in die Bodenlage, und Kudla nutzte die Gelegenheit trotz des Gewichtsnachteils. Später schob er seinen Kontrahenten noch einmal aus der Kampfzone, und fertig war das 6:5. „Ich hatte mit einem Sieg von Denis gerechnet“, sagte Cakici. „Dass er 0:5 zurücklag, war ein ungewohntes Bild. Aber er ist bombastisch zurückgekommen.“ Allein dieser Kampf sei schon das Eintrittsgeld wert gewesen.

Lyzen benachteiligt

Auch eine Niederlage Kudlas, selbst mit zwei Punkten, hätte nichts am Mannschaftserfolg der Rheinhessen geändert. Roman Asharin, Tamas Levai, Ruslan Kudrynets, Ahmed Dudarov und Kubilay Cakici gewannen vorzeitig und trugen je vier Punkte zum Ergebnis bei; diese 20 Zähler reichten zum sicheren Sieg. „Die Vierer waren eingeplant“, sagte der Trainer. „Für unsere drei Gewichtmacher, Ruslan, Kubi und Viktor Lyzen war es ein guter Einstieg in die Rückrunde.“ Lyzen wurde auch etwas vom Schiedsrichter benachteiligt, sonst hätte seine Niederlage zumindest knapper ausfallen können als 1:5. Dass Burak Demir und Hakan Cakici keine Punkte holen würden, war absehbar.

Von |30.11.2019 07:04|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare

Nur die verweigerte Sensation stört

Alemannia Nackenheim ließ bei der RKG Reilingen/Hockenheim nichts anbrennen, ist weiter klar auf Viertelfinal-Kurs. Ein beeindruckendes Saisondebüt feierte dabei Denis Kudla. Und Robin Ferdinand sorgte für eine Sensation – dachten allen.

REILINGEN – Es war die Sensation. Ein Stück Nackenheimer Ringergeschichte. Als Robin Ferdinand (130 Freistil) den türkischen Superstar Taha Akgül, Olympiasieger von 2016, Weltmeister von 2014, 2015 und 2017, sechsmaliger Europameister, in Diensten der RKG Reilingen/Hockenheim mit beiden Schultern auf den Rücken drückte. Eine Sekunde verging, eine weitere. Und doch durfte Ferdinand nicht jubeln. Der Mattenrichter ließ weiterlaufen. Schockstarre statt Sensation. „Unglaublich“, schüttelte Alemannia-Coach Cengiz Cakici den Kopf, „jeder in der Halle hat die Aktion gesehen, jeder hätte Robin den Sieg zugesprochen – nur der Schiedsrichter nicht.“ Vielleicht, so Cakici, war es der große Name, von dem Akgül, der 19:4 die Oberhand behielt, profitierte. Für Ferdinand tat es Cakici leid, am Endergebnis änderte die Fehlentscheidung nichts: Die Nackenheimer schlugen den Aufsteiger 21:14, bleiben klar auf Play-off-Kurs.
„Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden“, befand Cakici. Dass die Nackenheimer zwischenzeitlich 8:14 zurücklagen, ließ ihn kalt. Die Siegringer Ruslan Kudrynets (66 Greco), Ahmed Dudarov (86 Freistil) und Kubilay Cakici (75 Freistil) fuhren die erwarteten 4:0-Erfolge ein. Auch Roman Asharin (71 Freistil) und Tamas Levai (80 Greco), deren Duelle vorgezogen wurden, weil die Ungarn am nächsten Morgen auf Verbandswunsch in Budapest sein mussten, hatten zuvor die maximale Punkteausbeute eingefahren.
Ein bärenstarkes Saisondebüt gelang zudem Denis Kudla (98 Greco): Der WM-Dritte siegte nach 0:5-Rückstand gegen den türkischen WM-Starter Süleyman Demirci 6:5. „Bei Denis fehlen einem die Worte. Er ist marschiert und marschiert. Für ihn müsste man eine Steigerung von topfit erfinden“, meinte Cakici.
Von |22.11.2019 10:42|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare

Nach der Pause kommen vier Siegringer

Alemannia Nackenheim gewinnt den Bundesligakampf in Kleinostheim mit 18:9 und geht als Tabellenführer ins Derby.

Als Tabellenführer gehen die Ringer des SV Alemannia Nackenheim am Samstag ins Bundesligaderby gegen den punktgleichen ASV Mainz 88. Dank ihres 18:9-Siegs beim SC Kleinostheim liegen die Alemannen knapp vor dem Lokalkonkurrenten. „Das war eine sehr souveräne Vorstellung der gesamten Mannschaft“, sagte Trainer Cengiz Cakici.

Zur Pause stand es lediglich 5:5, doch die Nackenheimer hatten noch vier Siegringer im Aufgebot. Den Auftakt machte Tamas Levai, der erneut zwei Gewichtsklassen höher im 86-Kilo-Limit des Greco antrat und trotz dieses Nachteils in weniger als fünf Minuten einen technisch überlegenen Punktsieg feierte.

Ruslan Kudrynets bestätigte anschließend den starken Eindruck, den er zum Auftakt im Heimkampf gegen die RKG Reilingen-Hockenheim hinterlassen hatte. „In der vorigen Saison hat sich Ruslan mit Can Özgün noch abgemüht“, sagte

Cakici. „Jetzt gewinnt er vorzeitig.“ Gerade einmal 4:13 Minuten brauchte Kudrynets für die nötigen 16 Wertungspunkte.

Kubilay Cakici, der wieder eine Klasse hochrückte, erfüllte mit einem ungefährdeten 4:2-Sieg seine Pflicht. „Es war ein sehr schöner Kampf“, sagte der Vater. „Aber Kubi hat nicht mehr gemacht als er musste.“

20 Punkte gegen Deutschen Vizemeister

Damit stand der Nackenheimer Mannschaftserfolg bereits fest, doch Fazli Eryilmaz machte dort weiter, wo er am Samstag aufgehört hatte. Mit einer abschließenden Viererwertung bezwang er im Freistil-Weltergewicht Lucas Diehl nach fünfeinhalb Minuten mit 20:2 technisch überlegen. „20 Punkte gegen den Deutschen Vizemeister finde ich nicht so schlecht“, sagte der Trainer. „Dabei brauchte Fazli kein Gas zu geben, wir hatten ja schon gewonnen.“

Dass Dario Schmidhuber zum Schluss im Greco-Weltergewicht technisch überhöht dem Moldawier Alexandrin Gutu unterlag, fiel nicht mehr ins Gewicht. Der Kleinostheimer Nachwuchsmann sammelt bei den Kadetten Titel wie andere Leute Briefmarken. Gutu war 2018 Weltmeister in seiner Altersklasse holte in diesem Jahr den EM-Titel. Dazwischen lagen Siege bei den olympischen Jugendspielen und den Balkanmeisterschaften. „Mit diesem starken jungen Athleten hatte ich nicht gerechnet“, räumte Cakici ein. „Dario hat aber auch zweimal geschlafen und jeweils Vierwertungen kassiert.“

Asharin jetzt mit ungarischem Pass

Schon vor der Pause waren den Nackenheimern drei Siege gelungen. Robin Ferdinand rehabilitierte sich für seine Auftaktniederlage und holte mit dem 2:1 über Felix Radinger einen Mannschaftspunkt. „Robin hat alles richtiggemacht und sehr gut gekämpft“, stellte sein Trainer fest. „Bei ihm hatten wir einen knappen Sieg eingeplant.“ Wie hoch der 10:8-Erfolg von Ahmed Dudarov über Süleyman Karadeniz im Freistil-Halbschwergewicht einzuschätzen ist, zeigt das Ergebnis vom Samstag: Der Mainzer Gabriel Stark hatte gegen Karadeniz 0:6 verloren.

Dudarov führte bereits 6:0 und 8:4, hatte also schon zwei Mannschaftspunkte im Blick. Dass es nur einer wurde, störte Cakici wenig. „Das war eine saustarke Leistung“, freute der sich. „Sein Gegner war ja ein sehr starker Ringer, gegen den musst du erst einmal zehn Punkte machen.“ Dudarov habe sechs Minuten lang Gas gegeben.

Roman Asharin lag zwar wegen einer Wertung, die der SVA-Coach für fragwürdig erachtete, 0:4 zurück, kam beim 16:4 aber noch nahe an einen vorzeitigen Sieg heran. „Roman hat seinen Gegner müde gerungen und dann gepunktet“, erläuterte Cakici. „Roman ist eben besser.“ Was die Geschichte für die Nackenheimer noch schöner macht: Asharin trat erstmals mit ungarischem Pass an. Damit hat er seine N-Status abgelegt und kann künftig beispielsweise gleichzeitig mit Eldeniz Azizli eingesetzt werden.

Unnötig auf die Schulter

Als unnötig erachtete der Nackenheimer Trainer die Schulterniederlage von Burak Demir. „Er hätte über die Zeit kommen können, aber er hat ein, zwei Fehler gemacht.“ Der erste Einsatz von Florian Losmann nach über einjähriger Verletzungspause endete mit einer knappen Niederlage. Eigentlich hatte Cakici mit einem Sieg gerechnet. „Wir wollten mal testen, wie weit er ist. Er hat aber einen soliden Kampf gemacht.“

Mit blütenreiner Bilanz erwarten die Nackenheimer am Sonntag die 88er in der Bodenheimer Sporthalle am Guckenberg (Beginn: 19.30 Uhr). Doch auch die Gäste sind noch ungeschlagen. Bislang endeten die Lokalduelle immer mit Mainzer Siegen, diesmal sind die Vorzeichen etwas anders: Die Alemannen sind frei von Verletzungssorgen. „Wir können voll stellen“, sagt Cakici. „Wir können gegen beide Aufstellungsvarianten, die die 88er bisher aufgeboten haben, bestehen.“ Natürlich wolle seine Mannschaft gewinnen, aber den Wunsch hätten die Gäste ebenfalls. „Wie in jeder Begegnung auf Augenhöhe gibt es ein, zwei, vielleicht auch drei Schlüsselkämpfe “, sagt Cakici. „Wer die für sich entscheidet, wird gewinnen.“

Von |05.10.2019 11:07|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare

Ringer Denis Kudla holt WM-Bronze: Geblutet, geweint, gesiegt

Ein Triumph in Bildern: In Nur-Sultan macht Denis Kudla die Olympia-Teilnahme perfekt.

Fotos: dpa

NACKENHEIM/NUR-SULTAN – Am Rande der Matte sank Denis Kudla in die Hocke, schlug die Hand vor’s Gesicht und konnte die Tränen nicht mehr halten. Die Emotionen überwältigten den Ringer von Alemannia Nackenheim, unmittelbar nachdem er den Iraner Ramin Taherisartang im WM-Viertelfinale bezwungen hatte. Ein harter Kampf: Der Iraner beackerte den Deutschen mit allen Mitteln, erwischte ihn an der Lippe. Blutend brachte er das Duell im 87 Kilo-Limit zu Ende, entschied es für sich, da ihm die letzte Wertung gehörte. Mit dem Einzug ins Halbfinale löste Kudla sein Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. „In dem Moment hat es Denis überkommen“, schildert Michael Carl. Von seinem Schützling fiel die Last mehrerer Jahre ab. „Eine Riesenerleichterung“, sagt der Greco-Bundestrainer.

Seit Kudlas überraschendem Olympia-Bronze 2016 als 21-Jähriger lag die Latte für ihn ziemlich hoch. „Es gibt Leute, die fallen nach der Erfüllung ihres Traums in ein Loch“, weiß Carl, „weil sie mit dem Erfolg zufrieden sind oder mit dem höheren Erwartungsdruck nicht zurechtkommen.“ Nicht so Kudla. „Ich denke, es ist gut, dass ich die Medaille schon habe. Druck mache ich mir keinen. Und meine Familie steht so oder so hinter mir“, hatte der 24-Jährige zu Jahresbeginn bereits gesagt. Dazu kommt seine einzigartige Einstellung. Kudlas Nackenheimer Vereinstrainer Cengiz Cakici schwärmt regelmäßig von ihm: „Er lebt diesen Sport zu eintausend Prozent, von morgens bis abends. Ein brutaler Vollblut-Profi. Als Trainer kann man sich keinen Besseren vorstellen.“

„Jeden Kampf angehen, als wäre es der letzte“

Den Beinamen „Mister Zuverlässig“ trägt Kudla schon länger: Angesichts von Platz drei bei Olympia, drei EM-Bronze-Medaillen und WM-Silber 2017 mehr als verdient. 2018 schaffte er es in Budapest hingegen nicht aufs Treppchen, haderte danach mit sich selbst: „Ich war konditionell nicht am Ende. Da hätte ich mir in den Arsch beißen können, weil ich es zu locker angegangen bin.“ Im Nachgang schwor er sich, ab sofort „in jeden Kampf mit der Einstellung zu gehen: Es könnte der letzte sein“. Mit Jahresbeginn erhöhte das Greco-Nationalteam die Schlagzahl, steigerte die Trainingsumfänge. Das zahlte sich aus: In Kasachstan gab Kudla in jedem Kampf bis zum Schlussgong Vollgas. Das Resultat: erneut Bronze. Für ihn eine Zugabe zur Olympia-Quali, um die es diesmal primär ging. Angesichts zahlreicher hochkarätiger Konkurrenten, die früh die Segel streichen musste, erneut eine „Riesenleistung“, lobt Bundestrainer Carl. Das Finale blieb Kudla dennoch verwehrt, weil er knapp gegen den späteren Weltmeister Zhak Beleniuk 1:2 verlor. Den Ukrainer sieht Carl als „Topfavoriten“ für Tokio, hält ihn aber nicht für unschlagbar. Das allerdings ist Zukunftsmusik. Zunächst gönnt der Bundestrainer seinem Champion erstmal eine Auszeit. Am Dienstagabend ging es mit dem gesamten Greco-Team zur Feier in ein kasachisches Restaurant. „Und ich habe Denis gesagt, dass er die nächsten drei, vier Wochen das Leben mal genießen soll.“ Das ist nötig, denn „das Jahr war sehr hart“.

Von |24.09.2019 18:49|Fotos, Meisterschaft, Ringen|0 Kommentare

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