Home2019-04-25T17:51:47+02:00

Alemannia Nackenheim: Power mit Play-off-Potenzial

Ringer-Bundesligist hat Kaderplanung abgeschlossen. Alle Topstars bleiben an Bord, zwei Neuzugänge erhöhen die Flexibilität und zwei Langzeitverletzte kehren zurück.

NACKENHEIM – Bis Ende Mai noch durfte gebastelt werden. Seither ist das Transferfenster in der Ringer-Bundesliga geschlossen. Und auf den letzten Metern hat Alemannia Nackenheim mit dem türkischen U 23-EM-Fünften Fazli Eryilmaz (Punktewert: 5) noch ein weiteres Steinchen ins Kader-Mosaik geklebt. Allzu viel schnippelte Ralf Wagner, Abteilungsleiter der Nackenheimer, insgesamt allerdings nicht. Eryilmaz ist neben Victor Lyzen einer von lediglich zwei Neuzugängen. Dahingegen haben alle Leistungsträger der Vorsaison ihre Verträge verlängert, die Alemannen setzen auf Kontinuität. Das Nackenheimer Aufgebot ist nach wie vor gespickt mit einigen Stars der Szene. „Sie fühlen sich wohl hier bei uns, weil das Klima im Team gut ist“, sagt Wagner, „und die Athleten sehen ja auch, dass wir ein gutes Team haben. Sie wollen zusammen was erreichen.“ Der einzige, der nicht mehr zur Verfügung steht ist Armin Forschner (80 Greco), der in der vergangenen Saison aber ohnehin nicht zum Zug kam.

Cakici und Losmann sind Quasi-Neuzugänge

In der Vorsaison hatten die Alemannen das Potenzial ihres Kader allerdings nicht ausschöpfen können. Vor allem weil mit Florian Losmann (61 Kilo Freistil/Greco) und Kubilay Cakici (75/80 Freistil) zwei wichtige Stützen mit Kreuzbandrissen komplett ausfielen. Beide sind nun wieder fit, damit quasi Neuzugänge. Neben dem „echten“ Neuen Eryilmaz lotste Abteilungsleiter Wagner auch den amtierenden Deutschen Meister Victor Lyzen (61 Kilo Freistil, Punktwert: 3) nach Nackenheim, er kommt vom ASV Schorndorf. Mit Lyzen und Eryilmaz sind die Nackenheimer flexibler geworden, können mehr variieren als in der Vorsaison, in der sich die Aufstellung oft fast von selbst machte.

Der Kader ist zwar nun breiter, allerdings nicht annähernd so breit wie der von deutschen Topteams wie den Red Devils aus Heilbronn oder Meister Wacker Burghausen. Dafür fehle nach wie vor die Finanzkraft, sagt Abteilungsleiter Wagner. Zwar gehöre die Alemannia zum oberen Drittel der Bundesligisten in Sachen Etat (genaue Zahlen nennt er nicht). Um in noch höhere Sphären vorzustoßen bräuchte es allerdings noch mehr Sponsoren.

Die gute Nachricht: Stehen alle Athleten an den Wochenenden parat, steht Trainer Cengiz Cakici gehörig Power zur Verfügung: Denn von Weltmeister Eldiniz Azizli (der Einzige mit Punktewert 7) im 57 Kilo Greco reichen die Namen über den frische gebackenen Junioren-Europameister Tamas Levai (Ungarn, 75 Kilo Greco) und den Olympia-Dritten Denis Kudla (86/98 Greco) hin zu den weiteren deutschen Topathleten Lyzen, Robin Ferdinand (Schwergewicht, beide Stilarten), Ahmed Dudarov (86/98 Freistil) und Kubilay Cakici. Darüber hinaus ist der Kader gespickt mit potenziellen Siegringern wie Ruslan Kudrynets (66/71 Greco), dem ungarischen U 23-EM-Dritten Roman Asharin (66/71 Freistil) oder dem polnischen Topringer Arkadiusz „Arek“ Kulynycz (80/86 Greco). Und auch der Russe Khasan Badrudinov (57 Freistil) stehe weiterhin zur Verfügung, sagt Wagner. In der vergangenen Saison hätte man mit ihm lediglich für die Play-offs geplant. Diese verpasste Nackenheim bekanntlich aber. Auf die Endrunde nehmen die Nackenheimer nun erneut Anlauf. „Sie sind das Ziel“, sagt Abteilungsleiter Wagner. Verstecken müssen sie sich mit dieser Forderung keinesfalls. Wenn alle Athleten auflaufen können, ist ordentlich Wucht auf der Matte in der Nackenheimer Ringerhalle garantiert.

By |17.06.2019 09:14|Bundesliga, Ringen|0 Comments

Ringer-DM: Nur Kudla fährt mit Gold heim

Alemannia-Coach Cakici sieht Glanzleistung des „Musterprofis“, der auch Kumpel Sever besiegt. Sowohl Sever als auch der zweite 88er Gürler sind nach Platz fünf enttäuscht.

KAUFBEUREN – Tags zuvor saßen sie noch gemeinsam im Auto, fuhren mit Cengiz Cakici die gut 300 Kilometer von Schifferstadt ins bayerische Kaufbeuren. Dort standen sie sich am Wochenende dann auf der Matte gegenüber: die beiden Ringer-Kumpels Etka Sever (ASV Mainz 88) und Denis Kudla (Alemannia Nackenheim).

Wie in den meisten Trainingsduellen gegen Sever behielt Kudla im DM-Halbfinale im 97-Kilo-Limit (5:1) die Oberhand. Kudla triumphierte danach auch im Finale deutlich, wurde zum fünften Mal Deutscher Meister.

Während einer Bundesliga-Saison bekommt Alemannia-Coach Cakici Kudla, der in Schifferstadt trainiert, lediglich bei den Kämpfen am Wochenende zu sehen. Während der DM erlebte er den Olympia-Dritten von Rio de Janeiro ausnahmsweise mal über mehrere Tage hinweg. „Er ist ein Musterprofi“, schwärmt der Alemannia-Coach, „in jeder Hinsicht.“ Das Pflichtprogramm DM meisterte Kudla quasi im Vorbeigehen und scheint gewappnet für die Kür: die WM im September in Astana. Eigentlich war der 24-Jährige mit Blick auf die Vorbereitung eine Gewichtsklasse nach oben gerückt, um mehr gefordert zu werden. Wirklich gefordert wurde er aber auch in der 97 Kilo-Klasse nicht.

Gegen Kumpel Sever (5:1) hatte er noch die meisten Probleme, behielt am Ende aber den längeren Atem. „Er ist marschiert“, erkannte Sever an, „ich habe verdient verloren.“ Sever, der in gut einem Monat bei den European Games in Minsk an den Start geht, war von seiner eigenen Leistung bitter enttäuscht. Vor allem haderte der zweimalige deutsche Meister mit seinem Auftritt im Bronze-Kampf gegen Ilja Klasner (Schorndorf, 2:5). „In der Verfassung werde ich in Minsk niemanden besiegen.“ Die DM sieht Sever als „Lektion“, muss bis zu den European Games zwingend zulegen.

Ebenfalls unzufrieden war Ruhullah Gürler. Auch der zweite Athlet des ASV Mainz landete am Ende nur auf Rang fünf. Er sei vom ersten Kampf an nicht richtig ins Turnier gekommen, berichtet Gürler. „Vielleicht habe ich mich selbst zu sehr unter Druck gesetzt.“ Gerade angesichts des Aufwands („so viel wie noch nie zuvor“), den er in den letzten Wochen betrieben habe, ist das Ergebnis ärgerlich.

Dario Schmidhuber scheitert in Runde eins

Und für den zweiten Nackenheimer im Bunde war schon nach der ersten Runde Schluss: Dario Schmidhuber verlor technisch unterlegen. Bei einer Vier-Punkte-Wertung gegen ihn hatte Coach Cakici zwar eine irreguläre Beinarbeit seines Gegners Fabian Reiner (Tennenbronn) ausgemacht, die Schiedsrichter sahen das anders. Der Alemanne probierte danach einiges, berichtet Cakici, wurde dennoch mit einer Bodenlage bestraft und kassierte per Durchdreher den Nackenschlag.

Auch Schmidhuber hatte Cakici mit nach Kaufbeuren genommen. Für alle seine Mitfahrer war mehr drin gewesen. Aber am Ende hatte lediglich Dauer-Sieger Kudla auf der Heimfahrt im Ringer-Tross eine Medaille im Gepäck.

By |12.06.2019 17:16|Meisterschaft, Ringen|0 Comments

Im Schnelldurchgang zum Titel

Pontevedra. Tamas Levai hat sich seinen ersten großen internationalen Titel erkämpft. Nachdem der Bundesligaringer des SV Alemannia Nackenheim im Vorjahr bei den Junioren-Europameisterschaften und den U23-Welteisterschaften sowie im März dieses Jahres bei der U23-EM dritte Plätze belegt hatte, gewann er bei der Junioren-EM im spanischen Pontevedra die Goldmedaille im 77-Kilo-Limit des Greco.

Levai marschierte quasi unbeeindruckt durch das Turnier. Den Franzosen Thomas Dacher, den Serben Andrij Maletin, den Ukrainer Dmytro Vasetskyi und den Weißrussen Mikita Kazakov bezwang der Ungar auf seinem Weg ins Finale im Schnelldurchgang. Alle Kämpfe beendete er vorzeitig durch technische Überlegenheit. Beeindruckend dabei waren seine Würfe mit Armzug, für die er mehrfach Viererwertungen einstrich.

Erst im Duell um Gold traf Levai auf stärkeren Widerstand, setzte sich gegen den Russen Khamid Isaev aber mit 4:1 durch.

By |12.06.2019 17:13|Meisterschaft, Ringen|0 Comments

Kudlas krasser Kampfgeist: EM-Bronze für Nackenheimer Ringer

Ein Urschrei gellt durch die Bukarester Mehrzweckhalle. Denis Kudla peitscht ihn durch die Zähne, ballt die Faust. Gerade hat der Ringer des SV Alemannia Nackenheim den armenischen Weltmeister von 2017 niedergerungen.

Und Kudla ist damit wieder im Spiel, hat nur noch einen Kampf zu gehen bis zur Bronzemedaille bei dieser Europameisterschaft in Rumänien. Am Abend wird er sie holen. Und das obwohl tags zuvor Edelmetall noch ganz weit weg zu sein schien.

Rückblick: Bereits in der Qualifikationsrunde hatte der deutsche Greco-Ringer (87 Kilo) verloren – ganz bitter gegen seinen Dauer-Rivalen Islam Abbasov. 1:1 hieß das Ergebnis, der Aserbaidschaner gewann nur, weil ihm die letzte Wertung gehörte. „Natürlich war Denis in erster Linie frustriert“, berichtet Bundestrainer Michael Carl, aber auch: „Er ist Profi genug und wusste, dass er weiter eine Chance hatte.“ Kudla musste bangen, zwangsläufig Abbasov die Daumen drücken und hoffen, dass sein Bezwinger ins Finale einzieht. Und so kam es wie 2016 bei Kudlas Olympia-Bronze-Triumph in Rio. Abbasov erreichte den Endkampf und der Deutsche durfte nochmal ran: in der Hoffnungsrunde. Und deren Namen machte Kudla alle Ehre, entfachte aus dem Funken Hoffnung ein Riesenfeuer, besiegte den Olympiasieger Davit Chakvetadze (3:3) – diesmal, weil er selbst die letzte Wertung bekam. Kudla war zurück im Spiel, einen Urschrei brachte er allerdings noch nicht hervor. Dafür war das Duell gegen den Russen zu kraftraubend gewesen. Ausgepumpt drückte er gerade noch so den Siegerarm nach oben. „Sein Kampfgeist ist Wahnsinn“, wusste Coach Carl durchweg um die Mentalität seines Schützlings und sah, wie er innerhalb kürzester Zeit den nächsten Hochkaräter aus dem Weg räumte: Ein heißer Tanz gegen Europameister und Ex-Weltmeister Maksim Manukyam, ein Fehler des Armeniers und die Tür zum kleinen Finale stand offen. Der Deutsche ging hindurch, drückte den Armenier auf die Schultern, die Höchststrafe.

Und dann brüllt Kudla seine ganze Restenergie hoch ins Gebälk der Bukarester Mehrzweckhalle. Schon wieder ist Edelmetall für den erst 24-jährigen Schifferstädter zum Greifen nahe.

Er greift zu, bringt den Weißrussen Mikalai Stadub anderthalb Minuten vor dem Schlussgong zu Fall, siegt 3:1 nach Punkten, im dritten Kampf an nur einem Tag. „Er ist unser Mister Zuverlässig“, lobhudelt Nationaltrainer Carl. Die Manier, in der Kudla die EM-Kämpfe für sich umbog – für Carl „eine Klasse für sich“.

WM und Olympia haben Priorität

Dass, wenn der allererste Kampf nicht so unglücklich verlaufen wäre, für Kudla sogar mehr drin gewesen wäre, war hingegen für den Nationalcoach nicht weiter schlimm. Weil die EM beim Alemannia-Ringer nicht allerhöchste Priorität hat. „Das große Ziel ist, Weltmeister zu werden und bei Olympia Rio noch zu toppen“, bekräftigt Carl. Bukarest diente als Gradmesser für die WM im Spätsommer, das Eintrittsportal für Tokio 2020. Nach Bukarest lässt sich ohne Zweifel sagen: Kudla ist schon auf Temperatur.

By |24.04.2019 17:15|Meisterschaft, Ringen|0 Comments

Denis Kudla und Eldaniz Azizli werden jeweils Dritter bei den Greco-EM

Bronzemedaillen bringen Denis Kudla und Eldaniz Azizli von den Ringen-Europameisterschaften in Bukarest mit. Kudla wurde Dritter im Mittelgewicht (87 Kilo), Azizli im Fliegengewicht (55 Kilo).

Die Gefühlslage der beiden Greco-Ringer des Bundesligisten SV Alemannia Nackenheim war allerdings ganz unterschiedlich: Kudla feierte seinen Erfolg, Azizli quittierte den Sieg im Kampf um Platz drei Finale ohne erkennbare Freude – Bronze war für ihn nur der Trostpreis, der Aserbeidschaner galt als heißer Titelkandidat.

Auch Kudla hätte sich nach seiner unglücklichen Auftaktniederlage gegen Islam Abbasov grämen können. Der Alemanne war in der ersten Runde dank einer Passivitätsverwarnung gegen den Aserbeidschaner mit 1:0 in Führung gegangen, blieb auch weiterhin der Aktivere. Im zweiten Durchgang startete er einen Angriff, Abbasov konterte, Arm in Arm gingen beide zu Boden. Doch Kudla landete mit einem Bein außerhalb der Kampfzone, gab somit auch einen Punkt ab und verlor beim 1:1 aufgrund der letzten Wertung.

Dicke Brocken in der Trostrunde

Da der Aserbeidschaner ins Finale vordrang, durfte der Nackenheimer in der Trostrunde weitermachen, wo noch dicke Brocken auf ihn warteten.

Beim 3:3 gegen den Russen Davit Chakvetadze hatte diesmal Kudla das bessere Ende für sich. Doch dann traf er auf den bereits entthronten Titelverteidiger Maksim Manukyan aus Armenien. Schon in Führung liegend drückte er den Weltmeister von 2017 und WM-Dritten des Vorjahres auf die Schultern und zog in den Kampf um Bronze ein. Dort setzte sich der 24-Jährige mit 3:1 gegen den Weißrussen Mikalai Stadup durch.

Bitter war die Halbfinalniederlage Azizlis gegen den späteren Europameister Vitalii Kabalov. Der Russe agierte zu Beginn äußert ruppig, kassierte eine 2-Punkte-Strafe wegen eines Schlags gegen Azizlis Kopf, nachdem der Mattenleiter ihn schon zweimal ermahnt hatte.

Strittige Entscheidungen

Doch dann gelang Kabalov eine überraschende Aktion: Er tauchte unter Azizlis Armen durch, bekam den Alemannen mit beiden Händen hinter dessen Rücken zu fassen und warf ihn in die gefährliche Lage. Azizli drehte sich zwar schnell auf den Bauch, doch mit einer 4-Punkte-Wertung übernahm Kabalov die Führung; mit einem Konter baute er seinen Vorsprung auf 6:2 aus.

Wegen zweier strittiger Schiedsrichterentscheidungen, jeweils einer pro Runde, entgingen dem Aserbeidschaner Punkte. Beide Male hatte Azizli seinen Gegner am Mattenrand unter Druck gesetzt, der entzog sich, landete aber außerhalb der Kampfzone – der Unparteiische verweigerte Wertungen, weil der Alemanne Kabalov lediglich hinausgestoßen habe.

Der Mattenleiter zögerte auch lange, eine Passivitätsverwarnung gegen den Russen auszusprechen. Als er dann doch den Arm hob, nutzte Azizli die Bodenlage, um auf 5:6 zu verkürzen. Doch auch er geriet noch einmal mit einem Fuß in den Bereich außerhalb der Kampfzone, und diesmal gab der Unparteiische Kabalov einen Punkt. Zehn Sekunden vor dem Gong stellte ein sichtlich frustrierter Azizli seine Bemühungen ein, dem Kampf noch eine Wende zu geben – es blieb beim 5:7. Den Kampf um Bronze gegen den Türken Serif Kilic gewann der Nackenheimer wie die beiden Kämpfe vor dem Halbfinale vorzeitig durch technische Überlegenheit.

By |23.04.2019 17:34|Meisterschaft, Ringen|0 Comments

Tamas Levai gewinnt Bronze

Novi Sad. Seine dritte Bronzemedaille bei internationalen U-23-Titelkämpfen hat Tamas Levai bei den Europameisterschaften in Novi Sad gewonnen. Nach dritten Plätzen im Vorjahr bei der EM in Rom und der WM in Budapest schaffte der Greco-Ringer des Bundesligisten SV Alemannia Nackenheim auch in Serbien den Sprung aufs Treppchen.

Das Finale des 77-Kilo-Limits hatte der 19-jährige Ungar durch eine 1:5-Halbfinalniederlage gegen den Türken Serkan Akkoyun verpasst. Im Kampf um Bronze schaltete er gegen Paulius Galkinas von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Mehr als einen Punkt für eine Passivitätsverwarnung gegen den Litauer konnte er allerdings nicht mit in die Pause nehmen, da sich sein Kontrahent am Boden erfolgreich wehrte.

Zu Beginn der zweiten Runde erhöhte Levai mit einem Takedown auf 3:0 und konterte einen Angriff Galkinas‘ zum 5:0. Mit dem Gong ließ sich der bereits jubelnde Ungar noch zum 5:1-Endstand aus der Kampfzone schieben.

Sein großes Potenzial hatte Levai schon in den vorangegangenen Kämpfen beim 8:4 über den Italiener Luca Dariozzi und beim 9:0 im Viertelfinale gegen den Finnen Matias Lipasti nachgewiesen. Mit einem Armzug und einem Hüftschwung, für die es jeweils vier Wertungspunkte gab, stellte der Alemanne in der ersten Runde seinen technisch überlegenen Sieg über Lipasti sicher; die finnische Ecke forderte zwar den Videobeweis, doch die Schiedsrichter blieben bei ihrem Votum, wodurch sich der Endstand auf 9:0 erhöhte.

Noch eine Spur erfolgreicher war Tamas Levais Bruder Zoltan, der in der Saison 2017/18 ebenfalls für die Nackenheimer auf die Matte gegangen war: Er wurde in der 82-Kilo-Klasse Europameister.

By |17.03.2019 15:08|Meisterschaft, Ringen|0 Comments

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