Auch Asharin gewinnt Bronze

„Endlich hat Roman eine internationale Medaille geholt“, kommentierte der Nackenheimer Trainer Cengiz Cakici den Erfolg Asharins in der 65-Kilo-Klasse, „und das auch noch in einer stark besetzten Gewichtsklasse“. Zum Auftakt musste der Alemanne, der international für Ungarn startet, aber noch einen ukrainischen Pass hat, einen dicken Brocken aus dem Weg räumen: Ihor Nykyforuk, sein Quasi-Landsmann aus der Ukraine, war ebenfalls ein Medaillenkandidat – Asharin bezwang ihn 4:2.
Im Viertelfinale gab der Nackenheimer gegen den Georgier Edemi Bolkvadze früh eine hohe Wertung ab und musste ins Risiko gehen. „Da gab es kein Taktieren mehr“, erläuterte Cakici, „Roman musste offensiv ringen.“ Das nutzte Bolkvadze gnadenlos aus und gewann technisch überlegen. Da der Georgier aber das Finale erreichte, blieb Asharin der Weg in die Trostrunde offen. Mit zwei klaren Siegen – 18:11 gegen den Rumänen Stefan Ionut Coman und 14:2 gegen den Mazedonier Fati Vejseli – sicherte er sich noch Bronze…
Rheinland-Pfalz- Meisterschaften in Bad Kreuznach

Meisterschaften in Bad Kreuznach gewannen die Ringer des ASV Mainz 88 die Vereinswertung. Die Nackenheimer, die zwei Meister stellten und je einen zweiten und dritten Rang belegten, landeten hinter Gastgeber WKG Unteren Nahe auf dem dritten Platz. …Die Nackenheimer hatten Mühe, ein halbwegs schlagkräftiges Team auf die Matte zu schicken. Lucas Günther (Fieber) und Dean Oehrlein (Entzündung am Schienbein) waren zu Hause geblieben, und von den acht Mann plus Schmidhuber, die nach Bad Kreuznach fuhren, waren die meisten angeschlagen. Koray Cakici laborierte an einer leichten Leistenverletzung, Schmidhuber hatte Schulterprobleme, Cihan Besli litt unter einer Mittelohrentzündung, Danilo Bauer unter einer Fußverletzung und auch Mohamad Akhunkheil sowie Bekir Demir waren angeschlagen.
Dem Sextett hatte Cengiz Cakici mit auf den Weg gegeben, es mit einem Einsatz zu probieren, jedoch aufzugeben, sollten sich gesundheitliche Probleme bemerkbar machen.
Schmidhuber zog seinen ersten Kampf durch, beendete den Wettbewerb aber nach der technisch überhöhten Niederlage gegen den Mainzer Gevorkian. Die übrigen Alemannen entschieden sich schon nach dem Aufwärmen dazu, ihre Duelle kampflos abzugeben. „Ich hätte es mir auch anders gewünscht“, sagte ihr Trainer.
Die einsatzfähigen Athleten aber überzeugten. Burak Demir beispielsweise gewann unangefochten das Freistil-Fliegengewicht (57 Kilo). „Für Burak war es nur eine zusätzliche Trainingseinheit“, sagte Cakici. „Das war noch nicht einmal eine Standortbestimmung.“
Ali Can Cakici bezwingt Favoriten
In der 70-Kilo-Klasse des Freistils standen sich im Finale zwei Alemannen gegenüber. Ali Can Cakici setzte sich gegen Fazil Akhunkheil durch. „Ali Can hat ein sehr starkes Turnier gerungen“, lobte sein Onkel. „Er hat sich für seinen Trainingsfleiß belohnt.“ Seine stärkste Leistung zeigte der Alemanne beim 11:9-Sieg über den klar favorisierten Tamirlan Bicekuev vom ASV Ladenburg. „Das war ein Bombenkampf.“ Akhunkheil verdiente sich den Finaleinzug durch einen Schultersieg über den starken Wormser Ahmad Rahimi. „Das hätte ich so nicht erwartet“, sagte Cengiz Cakici. „Fazil ist technisch nicht der Talentierteste. Aber er kann mit Kampf und Siegeswillen viel bewegen.
Zweiter Platz für Ruslan Kudrynets
Der SV-Alemannia Nackenheim gratuliert Ruslan Kudrynets für seine starke Leistung.
Bei dem Hungarian Grand Prix 2019 in Györ/Ungarn konnte er sich in der Gewichtsklasse 67 kg im griechisch-römischen Stil im Finale nicht gegen den Koreaner Hansu Ryu durchsetzen.
Katsuaki Endo bezwang er im Achtelfinale mit 11:2 ebenso technisch überlegen wie Shogo Takahashi mit 8:0 in der Vorschlussrunde. Nur mit Tsuchika Shimoyamada hatte er beim 4:3 im Viertelfinale etwas mehr Mühe.
Der Kader für die kommende Saison formiert sich.
Mit Viktor Lyzen stößt ein mehrfacher deutsche Meister als erster Neuzugang zu den Alemannen. Der 22-Jahrige Dolgesheimer Freistil-Ringer kommt vom ASV Schorndorf und ringt in der Gewichtsklasse 61kg.
Viktor Lyzen hat das Ringen im Blut. „Mein Vater hat in der Ukraine schon gerungen“, erzählt der gebürtiger Ukrainer, „er war auch in der Nationalmannschaft.“ Und Viktor Lyzen senior wechselte nach Köllerbach, was den Umzug der Familie nach Deutschland mit sich brachte. „Mit vier, fünf Jahren bin ich mit ihm ins Training gegangen“, berichtet der Junior, der als Zweijähriger nach Deutschland kam und inzwischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.
Für ein weiteres Jahr verlängert haben Florian Losmann und Kubilay Cakici – beide kamen in der letzten Saison wegen Kreuzbandriss nicht zum Einsatz, sowie Robin Ferdinand und Denis Kudla.
24. Int. Carl-Zuckmayer-Gedächnis-Turnier
Ergebnisse des 24. Carl-Zuckmayer Tunier HIER

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