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Zweiter Tabellenplatz in der RLP-Verbandsliga

Mit einem tollem Ergebnis schlugen die Athleten der 2. Mannschaft die Gastgeber vom AV 03 Speyer mit 18:3 Punkten. Nach dem 6. Kampftag steht Nackenheim damit auf dem 2. Platz der Rheinland-Pfalz Verbandsliga – hinter dem AC Thaleischweiler. Klasse gemach, Männer!!

Quelle: Liga-Datenbank

Von |24.09.2017 11:00|Rheinland-Pfalz Verbandsliga, Ringen|0 Kommentare

Ekstase bis zur Schmerzgrenze

Ein Bericht von Sport aus Mainz von Bernd Eßling zum Bundesliga Heimkampf am 16.9.2017.

…Ein kollektiver Aufschrei aus den Kehlen der rund 300 Zuschauer ließ den Lärmpegel in der Nackenheimer Ringerhalle sekundenlang an die Schmerzgrenze schnellen. Fast die gesamte Besetzung der Betreuerbank der Alemannia stürmte auf die Matte. Arkadiusz Kulynycz wurde umringt, umarmt, geherzt. Der bemitleidenswerte Viktor Nemes, der noch geschlagen auf dem Boden kniete, wurde gleich mit überrannt.

Gerade hatte Kulynycz im Greco-Mittelgewicht den serbischen Weltmeister geschultert – die Vorentscheidung in der Bundesligabegegnung des SV Alemannia Nackenheim gegen den SV Triberg. Am Ende feierten die Nackenheimer Ringer mit einem 19:15 den dritten Saisonsieg im dritten Kampf und verteidigten ihre Tabellenführung.

„Wenn uns vor der Saison einer gesagt hätte, dass wir nach drei Runden 6:0 Punkte haben, hätte es keiner geglaubt“, sagte der strahlende Trainer Cengiz Cakici. „Für jeden Fan war das heute eine geile Begegnung – und das hätte ich auch für den Fall einer Niederlage gesagt.“

In der Tat war das Publikum, aufgeheizt von Hallensprecher Benno Krieger, von der ersten Minute an wie elektrisiert und sorgte mit Anfeuerungsrufen, Trommeln und Hupen für eine Gänsehautatmosphäre. Der Funke sprang auf die Athleten über, die durchweg an ihr Limit gingen und damit die Stimmung noch weiter in die Höhe trieben.

Tags zuvor Polnischer Meister geworden

Dem Duell im Mittelgewicht, dem ersten Kampf nach der Pause, kam richtungsweisende Bedeutung zu. Die Alemannen führten zwar 11:4, doch eine Entscheidung war noch lange nicht gefallen, denn nur einer ihrer Punktegaranten – Kubilay Cakici – wartete noch auf seinen Einsatz. Die Begegnung hätte noch ganz knapp werden und auch zugunsten der Gäste kippen können.

Viktor Nemes hatte sich bei den Tribergern in der Vorwoche mit einem technisch überlegenen Punktsieg über Ercihan Albayrak vom ASV Mainz 88 gut eingeführt. Der amtierende Weltmeister im Weltergewicht musste auch gegen Kulynycz als Favorit gelten. Für den Nackenheimer kam erschwerend hinzu, dass er tags zuvor schon bei den Polnischen Meisterschaften auf der Matte gestanden und den Titel – ebenfalls im Weltergewicht – geholt hatte.

Für seinen Auftritt im 75-Kilo-Limit hatte er ordentlich abkochen müssen. In Nackenheim brachte er zwar wieder 81,1 Kilo auf die Waage, doch so schnell steckt auch ein Topathlet eine solche Hungerkur nicht weg. Dazu kamen die Reisestrapazen. Hätte Kulynycz knapp verloren, hätte ihm auch keiner einen Vorwurf machen können.

Ein Salto als Zugabe

„Mein Plan war, in der ersten Runde keinen Punkt abzugeben“, sagte der Pole nach Ende der Begegnung. „In der zweiten wollte ich dann kommen.“ In den ersten drei Minuten fehlten denn auch die spektakulären Aktionen. Der Nackenheimer erhielt zwei Passivitätsvermahnungen, ließ auf dem Boden aber keine Wertung zu. Auch Nemes musste in die Bodenlage, ohne dass sich am 0:0 etwas geändert hätte.

Nach Wiederbeginn aber ging Kulynycz deutlich aggressiver zu Werke, vermochte sich zunächst jedoch keinen klaren Vorteil zu verschaffen. Bis er einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit seines Kontrahenten nutzte, als Mattenleiter Daniel Keim die Athleten ermahnte, den Kopf nicht zu tief zu halten, und schmiss Nemes mit einem sauberen Kopf- Hüft-Zug auf die Matte.

Der Triberger geriet in die gefährliche Lage, stemmte sich noch rund 15 Sekunden gegen die Niederlage, dann klopfte Keim ab. Schultersieg. Der Aufschrei in der Ringerhalle schwoll zum Orkan an. Der Sieger feierte seinen Triumph, als er sich von den Gratulanten befreit hatte, mit einem beeindruckenden Salto. Wieder gelandet, sagte Kulynycz: „Das war in der Bundesliga bislang mein stärkster Kampf. Ich wusste, dass ich eine Chance haben würde, und die musste ich nutzen. Der Kopf-Hüft-Zug ist mein bester Angriff.“

Cengiz Cakici wollte nicht von einer Überraschung sprechen. „Nemes ist nicht der erste Weltmeister, der in der Bundesliga auf die Kiste fliegt“, sagte der Nackenheimer Trainer. „Für mich ist das auch weder Glück noch Zufall. Ich hatte allerdings einen engen Kampf erwartet.“

Auch Ferdinand mit Schultersieg

Vor der Pause war Robin Ferdinand ein ähnlicher Coup gelungen. Im Greco-Schwergewicht traf der Ex-Triberger auf den deutschen WM-Teilnehmer Oliver Hassler. Ferdinand verfügt zwar über einige Greco-Erfahrung, hat in der Jugend auch überwiegend in dieser Stilart gerungen, wurde dann aber zum Freistiler umgeschult – von Cengiz Cakici und dessen Bruder Ahmet.

Dennoch hätten die Vorteile eigentlich Hasslers Seite liegen sollen. Doch Ferdinand ging wie aufgezogen in das Duell, er attackierte von Beginn an und ging schon nach acht Sekunden mit einem Hüftangriff 4:0 in Führung. „Mit der ersten Vier habe ich Olli überrascht“, sagte Ferdinand. „Am Boden habe ich dann gleich den Armanschluss bekommen, sodass ich ihn drehen konnte. Das hat mir Auftrieb gegeben.“

Hassler verkürzte allerdings auf 2:4, da der Nackenheimer wegen eines Beineinsatzes verwarnt worden war. „Das passiert, wenn man so lang ist“, nahm Cakici das locker. Und nach dem zweiten Takedown schuf Ferdinand Fakten: Am Boden kippte und drehte er seinen Gegner, dessen einen Arm er am Körper festhielt, mit enormem Kraftaufwand bis zur 14:2- Führung. „Da wusste ich, dass Robin noch einen draufsetzt“, sagte Cakici, „es ist einfach geil, was der Typ macht. Robin ist ein Glücksgriff für uns.“

Als Hassler den Alemannen mit einem Griff von hinten um den Brustkorb auf die Matte drücken wollte, konterte Ferdinand, warf seinen Gegner über die Hüfte und fixierte ihn in der gefährlichen Lage. Beim Stand von 18:4 hatte er bereits technisch überlegen gewonnen, hob zum Zeichen des Siegs auch schon den Finger in Richtung seiner Ecke, presste Hassler aber noch auf die Schultern und sorgte für die erste Ekstasewelle in der Halle. „In dieser Situation war der Touche die Kür“, sagte Ferdinand.

Fallacara schlägt Scherer

Es war der zweite Schultersieg des 24-Jährigen in der noch jungen Saison. „Zu rechnen war damit auf keinen Fall“, sagte Ferdinand. „Ich habe mich die ganze Woche auf den Kampf gefreut und wollte unbedingt bei unserer ersten Heimbegegnung gewinnen.“

Der Erfolg hatte Signalwirkung, auch weil zuvor Khasan Khussein Badrudinov den erhofften technisch überlegenen Punktsieg im Freistil-Fliegengewicht eingefahren hatte. Die Alemannen führten 8:0. „Wir sind optimal in die Begegnung reingekommen“, sagte Ferdinand. „Wir hatten uns vorher gesagt, dass wir einen Kampf, in dem wir Außenseiter sind, drehen müssen. Dann würde es für die Mannschaft laufen.“

Den Schwung und die Euphorie nahmen Ibrahim Fallacara und Bayram Shaban mit; auch dank der Unterstützung der Fans sammelten sie weitere Punkte für die Gastgeber. Fallacara lieferte sich mit Marvin Scherer ein hochklassiges Mattengefecht im Greco-Federgewicht und realisierte den 2:0-Sieg, den sich der Trainer von ihm erhofft hatte. Im Freistil-Leichtgewicht hatte Shaban den Vorzug vor Koray Cakici erhalten, der gegen Vladislav Wagner keine Siegchance gehabt hätte.

Cakicis Rechnung geht auf

Für den Bulgaren musste allerdings Zoltan Levai weichen, um die Deutschquote zu erfüllen. Die Rechnung wäre nicht aufgegangen, hätte Shaban verloren, wonach es auch lange aussah. Den 0:2-Pausenrückstand hatte der Bulgare mit einem Schulterwurf zwar zum 4:2 gedreht, doch er wollte den Vorsprung nicht verwalten und startete weitere Angriffe, die der Triberger jeweils konterte und selbst wieder mit 10:4 in Führung ging. „Vladi hat einen tollen Kampf gemacht“, räumte auch Cengiz Cakici ein. „Körperlich ist er etwas kräftiger als Bayram. Das hat man in diesen Situationen gemerkt.“

Aber Shaban steckte nicht auf. In der letzten halben Minute kam er mit seinen Attacken doch noch durch und egalisierte Sekunden vor dem Gong zum 10:10. Dank der höchsten Wertung hatte er damit gewonnen. „Dass er den Rückstand noch ausgeglichen hat, zeigt Bayrams hohe Qualität“, lobte der Trainer.

Nach Kulynycz’ Husarenstreich standen die Zeichen endgültig auf Heimsieg. Und Kubilay Cakici machte im drittletzten Duell mit dem erwarteten technisch überlegenen Punktsieg den Deckel drauf. Die Nackenheimer begannen zu feiern. Die abschließenden Niederlagen von Danilo Bauer und Wladimir Berenhardt fielen nicht mehr ins Gewicht.

Von |23.09.2017 14:35|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare

Erster Bundesliga Heimkampf war ein voller Erfolg!

Der Schultersieg von Arkadiusz Kulynycz gegen den Weltmeister 2017 Viktor Nemes war sicherlich einer der Höhepunkte unserer Begegnung mit dem SV Triberg bei unserem ersten Bundesliga Heimkampf. Die Stimmung in der Ringerhalle war fantastisch und unsere Fans trieben die Athleten zu Höchstleistungen an!

Quelle: Liga-Datenbank

Von |17.09.2017 12:53|Bundesliga, Fotos, Ringen|0 Kommentare

RLP-Verbandsliga 16.9.2017

Eine knappe Niederlage musste unsere zweite Mannschaft in der Rheinland-Pfalz Liga gegen den AC Thaleischweiler hinnehmen. Ahmed Al-Faraj und Dean Oehrlein konnten ihre Gegner schultern. Ali Can Cakici und Bekir Demir bezwangen mit technischer Überlegenheit ihre Gegner. Verletzungspech für Abdulla Al_Faraj und die Nichtbesetzung in der 80kg Klasse im Freistil brachten der Thaleischweiler Mannschaft zwei mal eine 4:0 Wertung ein.

Quelle: Liga-Datenbank

Von |17.09.2017 12:14|Rheinland-Pfalz Verbandsliga, Ringen|0 Kommentare

Nackenheimer sind Tabellenführer

Ein Bericht von Sport aus Mainz.

 

Ein Passfehler des RKG Freiburg bescherte Ringen-Bundesligist Alemannia Nackenheim eine 40:0-Wertung des Kampfes bei den Badenern. Nach den Mattenergebnissen hätte die Gäste das Duell allerdings verloren.

Freiburg. Noch am Abend postete Cengiz Cakici das Bundesliga-Klassement in den sozialen Netzwerken. „Wir sind glücklich, dass wir Tabellenführer sind“, sagte der Trainer des SV Alemannia Nackenheim. „So etwas sieht man gerne.“

Die Spitze haben seine Ringer erklommen, weil ihre Begegnung bei der RKG Freiburg mit 40:0 für sie gewertet wurde. Allerdings hätten die Alemannen 12:15 verloren, wäre den Gastgebern nicht ein folgenschwerer Lapsus unterlaufen: Da sich Ivan Drobny vor Wochenfrist in Mainz bei seiner Schulterniederlage gegen Balint Korpasi leicht verletzt hatte, tauschte die RKG ihn gegen Kanan Halac aus der Zweiten Mannschaft aus. Halac ist eigentlich einem Deutschen gleichgestellt und kann in der Verbandsliga Nordbaden ohne einen entsprechenden Vermerk im Athletenpass als Deutscher antreten.

In der Bundesliga aber ist dieser Vermerk zwingend erforderlich. Das hatten die Freiburger übersehen, Mattenleiter Manuel Senn aber fiel es auf. Damit standen offiziell nur fünf Deutsche auf dem Meldebogen, einer weniger als gefordert, und das bescherte den Nackenheimern den Sieg. Die Freiburger legten zwar Einspruch gegen die Wertung ein, doch Cakici hat sich kundig gemacht und erfahren, dass der Protest keine Aussicht auf Erfolg haben wird.

Von Kampfweise des Gegners anstecken lassen

„Ich hätte lieber auf der Matte gewonnen“, räumte Cakici ein. „Ich hatte auch auf ein 15:12 oder 15:13 für uns getippt. Zwei Kämpfe sind aber anders ausgegangen als erwartet.“ Von Ibrahim Fallacara beispielsweise hatten sich die Gäste einen deutlicheren Erfolg als ein 1:0 erhofft. „Ibi ist marschiert ohne Ende, hat sich aber von der Kampfweise seines Gegners etwas anstecken lassen. Wenn diese beiden zehnmal gegen einander ringen, gewinnt Ibi neunmal hoch.“

Ein Grund für das knappe Ergebnis war auch die kleine Matte, auf der die Freiburger mit einer Sondergenehmigung antreten. „Das sind unsere Jungs nicht gewohnt“, sagte Cakici. „Da stehst du schnell mal außerhalb der Kampffläche.“

Der Nackenheimer Trainer hatte auch mit einem knappen Sieg von Wladimir Berenhardt im 71-Kilo-Limit des Greco gerechnet. Doch der Zugang vom Lokalrivalen ASV Mainz 88 verlor 0:2. „Wladi hat eine komische Viererwertung abgegeben“, sagte Cakici. „Er hat aber dennoch gut gekämpft.“

Ferdinand mit Riesenkampf gegen Kiss

Die übrigen Nackenheimer erfüllten die Erwartungen. Khasan Khusein Badrudinov setzte sich im Freistil-Fliegengewicht 2:0 gegen Gavi Davidovi durch, in der Vorwoche noch knapper Sieger gegen den Mainzer Beka Bujiashvili. „Khusein ist eine absolute Granate“, lobte Cakici die Neuverpflichtung. „Das ist ein wirklich guter Mann. Er steht nicht umsonst im Kader der russischen A-Nationalmannschaft.“

Auszeichnen konnte sich erneut auch Robin Ferdinand, trotz seiner Niederlage im Greco-Schwergewicht. Gegen Balasz Kiss, den WM-Dritten aus Ungarn, gab er beim 1:3 nur einen Mannschaftspunkt ab. „Robin hat Kiss einen Riesenkampf geliefert“, sagte der Trainer. „Er stand kurz davor, das 3:3 zu machen und hätte den Sieg dann wohl nach Hause gebracht.“

Einen grandiosen Auftritt legte Arkadiusz Kulynycz bei seinem Schultersieg über Julian Steinbach hin. Trainersohn Kubilay Cakici, der noch von den Strapazen der WM-Vorbereitung geschlaucht ist, lieferte eine ordentliche Vorstellung ab, musste sich aber mit einem Mannschaftspunkt zufriedengeben. Die rheinhessischen Eigengewächse Koray Cakici und Danilo Bauer verloren ebenso wie der Bulgare Yordan Kungalov.

„Wir haben eine rundum gute Leistung gezeigt“, resümierte Cengiz Cakici. „Das hätte auch gegolten, wenn die Begegnung mit 12:15 gewertet worden wäre. So sind wir mit einem leicht blauen Auge davongekommen.“

Von |10.09.2017 18:21|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare

40:0 für Nackenheim und wie es dazu kam…

Die Heimpremiere für die Bundesliga-Ringer hätte so schön sein können. Gegen den SV A. Nackenheim siegte die Staffel von Luigi Tascillo mit 15:12. Doch der Wermutstropfen zeigte sich auf dem Mannschaftsprotokoll, denn ein Formfehler mündete in eine 0:40-Niederlage.

Der Fauxpas: Für den an der Achillessehne verletzten Ivan Drobny sollte im Greco-Weltergewicht der gebürtige Bosnier Kenan Halac zum Einsatz kommen. Der 20-Jährige ringt schon seit der Jugend bei den Breisgauern und ging in der Vergangenheit aufgrund seines langjährigen Aufenthalts in der Bundesrepublik als Deutscher auf die Matte. Im Südbadischen Ringerverband war das nie ein Problem, doch der Deutsche Ringerbund sieht dies aufgrund eines neuen Paragraphen anders und setzt in diesem Fall die südbadischen Richtlinien in der neu gründeten Bundesliga außer Kraft. So galt Kenan Halac als Ausländer, und das war laut Statuten einer zuviel, sodass Mattenleiter Benjamin Senn (TSVgg Münster) nichts anders übrig blieb, als den Kampf mit 40:0 für die Nackenheimer zu werten. …

Quelle: Badische Zeitung

Quelle: Liga-Datenbank

Von |10.09.2017 09:58|Bundesliga, Ringen|0 Kommentare
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